Test: Pizza-Bringdienste fallen durch

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat sich dem Thema der Pizza-Lieferanten angenommen und die Qualität der Bringdienste und Pizzen getestet. Das Ergebnis fiel eher ernüchternd aus.

Die Verbraucherschützer gaben an, dass von 60 Lieferungen 43 davon mit einem schlechten Ergebnis ausfielen. Im April testete die VZ NRW in Dortmund, Düsseldorf und Bonn bei Bringdiensten, Pizza-Ketten und Restaurants.

Es wurden bei dem Test einige Voraussetzungen aufgestellt, die Tester gaben den Pizza-Diensten eine dreiviertel Stunde Zeit zur Lieferung einer Pizza und Pizzabrötchen mit Kräuterbutter zu einer genau festgelegten Uhrzeit. Hinzu kommt, dass die empfohlene Mindesttemperatur von 65 Grad Celsius bei 40 Prozent der Dienste nicht eingehalten wurde.

Auch die gelieferte Kräuterbutter zu den Pizzabrötchen war in vielen Fällen keine Butter, sondern Margarine oder ein Mix aus beiden.

Die längste Wartezeit lag bei einer Stunde, fast jede vierte Pizza wurde nicht zum vereinbarten Zeitpunkt geliefert. Die Empfehlung der Verbraucherzentrale NRW: Besteller sollten mit dem Bringdienst einen festen Termin vereinbaren. Wird dieser nicht eingehalten, wird die Ware nicht angenommen.

Sicherlich muss man dieses Ergebnis etwas differenzierter sehen, denn in Großstädten fällt die Auftragslage der Pizzerien wahrscheinlich größer aus, als in kleineren Städten. Verbraucher sollten sich den Ort des Pizza-Service genau ansehen und den Anfahrtsweg möglichst gering halten, dann werden Lieferzeiten und Temperatur der Pizzen möglicherweise eher eingehalten.

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