Schockbildern auf Zigarettenpackungen kommen

Die EU-Gesundheitskommission hat inzwischen entschieden, mittels Schockbildern auf Zigarettenpackungen vor den gesundheitlichen Gefahren des Rauchens zu warnen. Vor allem jüngere Menschen sollen dadurch davon abgehalten werden, mit dem Rauchen anzufangen. Darauf einigten sich die zuständige Brüsseler Kommission, das EU-Parlament und die Regierungen der einzelnen EU-Länder. Geplant ist, dass auf Zigarettenschachteln abschreckende Bilder gedruckt werden müssen, wie beispielsweise Fotos einer schwarzen Lunge, oder eines verfaulten Fußes. Zusätzlich soll auf der anderen Seite der Packung ein schriftlicher Warnhinweis stehen, der mindestens 65 Prozent der Fläche ausfüllt. Vor allem Tabakprodukte die bei Jugendlichen beliebt sind, wie Zigarettenfeinschnitt- und Wasserpfeifentabak, müssen zukünftig derartigen Schockbilder tragen. Das betrifft rund 90 Prozent, aller Tabakwaren. Lediglich bei Zigarren, Pfeifentabak und Zigarillos, reichen weiterhin einfache Warnhinweise. Diese sind schon länger für Tabakprodukte vorgeschrieben, müssen bisher aber nur 40 Prozent der Fläche bedecken. Die EU-Vorschriften sehen außerdem vor, besonders gesundheitsgefährdende Zusatzstoffe und Aromen zu verbieten. Zigaretten mit Menthol- oder Vanillearoma sind bei Jugendlichen sehr beliebt, weshalb auch sie den neuen Richtlinien zum Opfer fallen. Diese müssen noch vom Rat und Parlament bestätigt und im Anschluss innerhalb von zwei Jahren, in allen EU-Mitgliedsländern umgesetzt werden.

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