Regierung rät erneut zu privater Vorsorge

Das Rentenniveau soll bis zum Jahr 2025 um rund zehn Prozent sinken, wie ein Sprecher des Bundesarbeitsministerium bekannt gab. Dabei gehe es nicht um eine eventuell geplante Senkung der Rente, sondern darum, dass die Erhöhungen in den kommenden Jahren nicht mit der Inflation Schritt halten können wird. Dies ist notwendig, weil es durch den demografischen Wandel nicht möglich sein wird, dass die sinkende Zahl an Beschäftigten die steigende Zahl der Rentner finanzieren kann. Deshalb rät die Regierung erneut, dass sich die arbeitende Bevölkerung stärker um eine private Altersvorsorge bemühen sollte. „Die Renten sind im freien Fall. Es muss eine verbindliche Untergrenze geben, die Altersarmut verhindert“, verlangte dagegen Linksparteichef Klaus Ernst und forderte damit zum wiederholten Mal eine Mindestrente. Diese muss jedoch auch zu bezahlen sein. Bei einer steigenden Zahl von Rentenbeziehern und einer sinkenden Zahl von Berufstätigen, ist dies aber auf Dauer nicht möglich. Der Renten-Generationsvertrag funktioniert nur, so lange es weniger Rentner als Wertschaffende gibt. Damit wird jedoch bald Schluss sein. Altersarmut wird bald ein zentrales politisches Thema sein.

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