Gesetzliche Altersvorsorge deckt kaum das Minimum

Fehlende Altersvorsorge ist in Deutschland noch immer eines der größten langfristigen Probleme. Kann dieses nicht in den nächsten Jahren behoben werden, sind gravierende finanzielle Folgen für einen Großteil der Rentner zu erwarten. Momentan erhalten mehr als 14 Millionen Bürger in Westdeutschland und dreieinhalb Millionen in Ostdeutschland eine Altersrente. Was den wenigsten Arbeitnehmern bewusst ist, liegt diese durchschnittlich weit unter 1000 Euro. In den alten Bundesländern sind es im Schnitt 716,-€ und in den neuen Ländern 853,-€, pro Person. Der Unterschied kommt durch die häufigere Vollzeitarbeit der Frauen in der ehemaligen DDR und der einzigen und viel genutzten staatlichen Rentenzusatzversicherung zustande. Während dort nur selten Frauen zu Hause blieben, war das Modell der Hausfrau im Westen über Jahrzehnte Normalität. Dies schlägt sich jetzt auch bei der Rentenberechnung nieder. Während die Frauen in Ostdeutschland durchschnittlich 711,-€ erhalten, bekommen Frauen in Westdeutschland nur 495,-€. Männer erhalten deutschlandweit circa 300,-€ mehr. Vor allem Frauen werden oftmals kaum in der Lage sein, von diesem Geld zu leben. Deutlich zeigt dies die Notwendigkeit, sich neben der gesetzlichen Rentenversicherung auch um eine private Altersvorsorge zu kümmern.

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