Die richtige Geldanlage für Kinder

Je unsicherer der Arbeitsmarkt und die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes sich darstellt, um so mehr achten die Menschen darauf, möglichst viel zu sparen. Besonderer Augenmerk liegt hier bei Vielen auf der Schaffung einer finanziellen Grundlage für ihre Kinder oder Enkel. Bereits jetzt ist eine Ausbildung oder ein Studium eine große finanzielle Belastung für den Studenten und seine Familie. Das sich dieser Trend eher verstärken wird, zeichnet sich schon seit längerem ab. Auch Kosten wie sie zum Beispiel beim Erwerb des Führerscheins anfallen, werden immer seltener von den Firmen getragen, die einen solchen Nachweis verlangen. Darauf sollte sich jede Familie beizeiten vorbereiten. Je früher mit dem Sparen begonnen wird, umso höher fallen die daraus resultierenden Renditen aus. Auch der Staat unterstützt mit Steuererleichterungen das Sparen für die Ausbildung der Kinder. Eltern sollten darauf achten, nicht nur auf eine Sparform zu setzen. Oft ergeben sich im Laufe der Zeit Möglichkeiten, sein Kind in seiner Entwicklung zu fördern, wenn man das nötige Geld zur Verfügung hat. Andererseits sind es gerade die langfristigen Anlagen, die die besten Renditen einbringen. Deshalb ist auch beim Vermögensaufbau für Kinder auf eine vernünftige Mischung der Anlagen zu achten. Als Grundlage ist immer das Sparbuch mit geringeren Zinsen aber einer ständigen Verfügbarkeit des eingezahlten Geldes zu empfehlen. Hiervon können falls notwendig auch mal Nachhilfelehrer oder eine Sprachreise bezahlt werden. Für eine kostenspieligere Ausbildung eignet sich eher eine Anlage, die über zehn bis fünfzehn Jahre läuft, wie zum Beispiel Bank- oder Fondssparpläne. Wenn man sich früh im Leben des Kindes darüber Gedanken macht und einen solchen Vertrag abschließt, können durch die lange Laufzeit auch mit recht kleinen Raten hohe Erträge erwirtschaftet werden. Will man lieber etwas flexibler bleiben, kann auch auf Festgeld oder Sparbriefe zurück gegriffen werden, die in der Regel eine Laufzeit von zwei bis sechs Jahren haben. Wer nicht nur die Ausbildung seiner Kinder absichern, sondern ihnen eine finanzielle Sicherheit für die Zukunft mitgeben möchte, sollte sich über verschiedene Bausparprodukte informieren. Gerade hier ist es auch mit sehr kleinen Beiträgen möglich zu sparen. Das Kind profitiert als Erwachsener nicht nur von dem daraus ersparten Geld, sondern es wird auch als möglicher Kreditnehmer bei der Planung eines Hauskaufs beispielsweise, von den Banken positiver bewertet. Für welche Anlagen man sich entscheidet, ist natürlich an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Wichtig ist dabei aber immer, sich nicht nur auf eine Anlage fest zu legen.

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