UNO warnt vor Folgen von Übergewicht

Die UNO hat offiziell vor den Folgen von Fehlernährung und Übergewicht gewarnt. Davon ist auch die Weltwirtschaft betroffen. Wie die Auswertung der UN-Ernährungsorganisation FAO ergab, kosten die dadurch entstehenden medizinischen Behandlungen und Arbeitsausfälle jedes Jahr 1,1 Billionen Euro. Tatsächlich kann man die Zunahme von Übergewicht in Schwellenländern an der Steigerung deren Folgekosten ablesen. In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, gibt es parallel sowohl Probleme mit Übergewicht, als auch mit Mangelernährung. Ermöglichte man den Menschen eine gesündere Ernährung, würde dies 13 Mal weniger kosten, als die durch Fehlernährung bedingten Aufwendungen. 1,4 Milliarden Menschen sind weltweit übergewichtig. Rund ein Drittel von ihnen gelten bereits als adipös. „Investitionen etwa zur Reduzierung des Mangels an Spurenelementen würden zur Verbesserung der Gesundheit führen, zu niedrigerer Kindersterblichkeit und zu höheren Einkommen in der Zukunft“, fasst die FAO in ihrem Jahresbericht zusammen. Es ist leichter, so der FAO-Generaldirektor Jomo Sundaram, Hungersnöte abzuschaffen, als die Ernährungsweise der Menschen zu verbessern.

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