Raucher sind häufiger gestresst und depressiv

Laut einer im Fachmagazin „British Medical Journal“ veröffentlichten Studie werden Raucher, die das Rauchen aufgeben, glücklicher. Demnach sind Raucher häufiger gestresst und depressiv, als Nichtraucher. Für die Studie wurden Raucher mit einem Durchschnittsalter von 44 Jahren, die täglich zwischen 10 und 40 Zigaretten rauchten, erst vor und sechs Monate nach ihrer Rauchentwöhnung befragt. Die Raucher, die es geschafft hatten aufzuhören, fühlten sich weniger gestresst und allgemein zufriedener. Gemma Taylor, die Studienleiterin der Universität Birmingham, erklärte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP; die Befragung belege, dass die häufige Behauptung, rauchen würde gegen Stress helfen und entspannend wirken, falsch sei. Zudem haben Raucher ein größeres Risiko, Herz-Kreislaufbeschwerden zu bekommen, oder an Krebs zu erkranken. Allerdings gibt die Befragung nur die subjektiven Empfindungen der Probanden wieder. Sie berücksichtigt zudem nicht eventuelle psychologische Ursachen, wie beispielsweise Niedergeschlagenheit und ein verschlechtertes Selbstbild, die auf das Scheitern des Vorsatzes folgen.

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