Neuer Vogelgrippe-Virus sorgt für Aufregung

Chinesische Wissenschaftler warnen vor einer neuen Variante des Vogelgrippe-Virus, der im Süden Chinas aufgetreten ist. Der neue Virus H10N8, der vom chinesischen Seucheninstitut CDC in Peking identifiziert wurde, hat mindestens einen Menschen in der südöstlichen Jiangxi-Provinz getötet. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Virus sehr schnell von Mensch zu Mensch übertragbar ist. In einem Fachartikel erklärten die Forscher, dass der Virus das Potential für eine gefährliche Pandemie habe und keinesfalls unterschätzt werden darf. Zwar wurde er bisher erst bei einem Todesfall nachgewiesen, doch wie das im vergangenen Jahr aufgetretene Virus H7N9 zeigte, können sich Vogelgrippe-Viren sehr schnell verbreiten. Insgesamt 159 Erkrankungen, davon 71 mit tödlichem Ausgang, wurden 2013 registriert. Zudem ist es durchaus möglich, dass das Virus bereits andere Todesfälle verursacht hat, die nur falsch diagnostiziert wurden. Bisher haben sich die meisten Betroffenen direkt bei infiziertem Geflügel angesteckt, doch wie schon früher befürchtet wurde, ist der Vogelgrippe-Virus inzwischen soweit mutiert, dass er auch durch menschlichen Kontakt übertragbar ist, was die Gefahr einer globalen Seuche um ein vielfaches erhöht.

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