Greenpeace entdeckt Gen-Schokoriegel von Nestlé

Der Verkauf von Waren, die gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe beinhalten, ist in Europa nur erlaubt, wenn diese auch gekennzeichnet sind. Jeder Missbrauch ist strafbar. In einer Untersuchung von Greenpeace kam nun heraus, dass in Schokoriegeln von Nestlé, die aus den USA importiert wurden, Substanzen aus gentechnisch veränderten Pflanzen enthalten sind.

Die Laboruntersuchungen ergaben, dass sich in den Riegeln Gen-Soja befindet, so erklärt Greenpeace in einer Pressemitteilung vom Mittwoch. In einem Schokoriegel mit dem Namen „Butterfinger“ seien zudem sechs unterschiedliche Gen-Maissorten gefunden worden. Die Schokoriegel sind unter anderem in Kaufhäusern und Tankstellen zu bekommen.

Greenpeace erklärt weiter, dass in den Vereinigten Staaten über 90 Prozent des angebauten Sojas und 85 Prozent des Maises genmanipuliert sei und es deshalb nicht verwunderlich sei, dass die importierten Schokoriegel mit Gen-Mais beziehungsweise Gen-Soja bestückt wurden. Die Umweltschutzorganisation forderte den Handel auf, die Schokoriegel nicht weiter zu verkaufen.

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