Biolebensmittel nicht unbedingt besser als herkömmliche Nahrung

Stiftung Warentest berichtet in seiner neuen Ausgabe „test“, dass Bio-Produkte nicht zwangsläufig gesünder und schmackhafter sind als normale Kost. Die Qualität sei nicht sehr unterschiedlich.

Die Warentester zogen ihre Bilanz aus insgesamt 85 Lebensmitteltests der vergangenen acht Jahre. Demnach sind die Qualitätsunterschiede nicht gravierend, jedoch gibt es zwei wichtige Punkte, die bei Bio-Lebensmitteln eine wesentliche Rolle spielen – der Einsatz von Pestiziden ist seltener und die Bio-Bauern engagieren sich stärker für Umwelt und Soziales.

Letztere Gründe sollten ausschlaggebend bei dem Kauf von Lebensmitteln sein. Gerade der Einsatz von Pestiziden ist nicht nur umweltfeindlich, sondern auch für den Menschen teilweise gesundheitsgefährdend. Immerhin sind 75 Prozent der Bioprodukte frei von Pestiziden.

Die Stiftung schreibt in ihrer Juni-Ausgabe, dass es sowohl bei Bio- als auch bei normalen Lebensmitteln sehr gute Testergebnisse gab, wie auch mangelhafte. Bei nativem Rapsöl schnitten sogar konventionelle Produkte besser ab.

Fazit: Bioprodukte sind wichtig, gut und meist umweltfreundlicher als konventionelle Lebensmittel. Werden weniger Pestizide eingesetzt, so sind die Produkte für den Menschen auch gesünder. Es gibt auch herkömmliche Produkte, die frei von Pestiziden sind. Will man auf Nummer Sicher gehen, so sollte man Bio-Produkte aus dem Bioladen vorziehen.

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