Geldanlage auf Sparbuch ist unattraktiv

Rund eine Milliarde Euro verschenken die Deutschen jedes Jahr, indem sie ihr Geld auf schlecht verzinsten Sparbüchern ruhen lassen. Während Sparbücher durchschnittlich noch unter einem Prozent an Zinsen einbringen, würden die Anleger für das Geld auf Tagesgeldkonten im Schnitt 1,98 Prozent, also das doppelte an Zinszahlungen erhalten, wie der Finanzexperte Udo Keßler, im Auftrag der „Süddeutschen Zeitung“ ausrechnete. „Viele Anleger werden dem Sparbuch selbst dann noch treu bleiben, wenn Banken gar keine Zinsen mehr zahlen“, spottete der Experte über die Beliebtheit des Sparbuchs bei deutschen Sparern. Bei einem Betrag von 10.000 Euro, der statt auf einem Sparbuch auf einem Tagesgeldkonto geparkt würde, kämen in zehn Jahren 1.137 Euro mehr an Gewinn heraus, obwohl auch dort das Geld täglich verfügbar wäre.

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