Kinderkuren positiv für Heilungsverlauf

Bei lang anhaltenden Krankheiten, oder schweren Allergien, ist oft eine mehrwöchige Kur für Kinder erfolgreich. Besonders gute Erfolge wurden so bei der Behandlung von Neurodermitis, Asthma und Essstörungen verzeichnet. Durch die ständige ärztliche Überwachung und die regelmäßige Aufzeichnung aller gesundheitlichen Veränderungen, lassen sich bei einer Kinderkur oft sehr viel bessere Therapieergebnisse erzielen, als bei ambulanter Behandlung. Alle vier Jahre und bei schweren Fällen auch öfter, können Eltern einen Kuraufenthalt für ihr Kind beantragen. Voraussetzung dafür ist eine Bestätigung vom behandelnden Kinderarzt, dass eine Kur nötig und medizinisch wirksam ist. Bei der zuständigen Krankenkasse muss anschließend ein Antragsformular für eine Kur angefordert und eingereicht werden. Dort kann auch die von den Eltern gewünschte Klinik eingetragen werden. Bei einer Ablehnung durch die Krankenkasse bleibt die Option des Widerspruchs, der allerdings noch einmal vom behandelnden Kinderarzt begründet und innerhalb von vier Wochen eingereicht werden muss. Das sich der damit verbundene Aufwand lohnt, zeigen Untersuchungen der Universitätsklinik Ulm. Ulmer Mediziner analysierten zum Beispiel die Wirksamkeit der sogenannten Höhlentherapie bei Asthma, die im Rahmen eines mehrwöchigen Kuraufenthalts angeboten wird und stellten fest, dass sich das Lungenvolumen der an Asthma leidenden Kinder in dieser Zeit um rund 8 Prozent erhöhte.

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