Gemüse (Isothiocyanate) gegen Krebs

Isothiocyanate sind chemische Verbindungen, die in einigen Gemüsesorten in größeren Mengen vorhanden sind. Ein erhöhter Isothiocyanatespiegel im Blut führt zur Blockierung eines Proteins, dass für die Neubildung von Blutzellen verantwortlich ist. Daraus ergibt sich, wie jetzt nachgewiesen werden konnte, eine neue Option für die Bekämpfung von Krebserkrankungen, da wuchernde Krebszellen auf Blutzellen angewiesen sind. Erste Untersuchungen an der University of Southampton zeigen, dass schon der regelmäßige Verzehr von Isotiocyanate enthaltender Brunnenkresse, eine schnelle Erhöhung de Signalprotein (4E-BP1) bewirkt, dass für die Behinderung der Blutzellenbildung verantwortlich ist. Leiter der Untersuchung ist der Engländer Graham Packham, der mit den bisherigen Erkenntnisse zufrieden ist: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Konsum von Brunnenkresse einen Signalweg blockieren könnte, der eng mit der Krebsentwicklung verbunden ist“. Groß angelegte Verbraucherstudien müssen jetzt zeigen, ob sich aus einer Ernährungsumstellung auch ein Vorbeugung vor Krebserkrankungen erzielen lassen.

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