Finanzielle Möglichkeiten für Unternehmer

Von , 23. Dezember 2014 18:41

Es gibt mittlerweile mehrere Banken, die auch für Selbstständige lukrative Angebote bereitstellen. Selbst speziell zugeschnittene Kredite, wie der Betriebsmittelkredit und der Investitionskredit, stehen mittlerweile im Angebot.

Im Gegensatz zum Betriebsmittelkredit ist der Investitionskredit langfristig ausgelegt und zielt auf die Finanzierung des Anlagevermögens im Unternehmen. Beim Betriebskredit wird das Umlaufvermögen kurzfristig finanziert.

Die Deutschen verstehen ihren Arzt nicht…

Von , 20. August 2014 13:36

Eine jetzt in Berlin veröffentlichte Umfrage des wissenschaftlichen Instituts der AOK “Wido” zeigt, dass jeder siebte Patient nicht in der Lage ist, ärztliche Aussagen und Erklärungen zu verstehen. Außerdem fällt es einem Viertel der Befragten, nach eigenen Angaben schwer, nähere Informationen über sie plagende Krankheitssymptome zu eruieren. Auch der Sinn diverser Vorsorgeuntersuchungen erschließt sich, mit zwölf Prozent, einem Großteil der Krankenversicherten nicht. Zwanzig Prozent können zudem, trotz ständiger öffentlicher Debatten und Veröffentlichungen, nicht beurteilen, inwieweit Bewegungs- und Ernährungsgewohnheiten sich auf ihre Gesundheit auswirken. Noch schlechter sieht es bei der Beurteilung ärztlicher Qualifikationen aus. Rund ein Drittel der Befragten gaben an nicht beurteilen zu können, wann sie den Arzt wechseln, oder eine Zweitmeinung einholen sollten. Trotz der gewachsenen Möglichkeiten, sich online über gesundheitliche Probleme und Krankheitssymptome zu informieren, fällt es einem Großteil der Patienten in Deutschland schwer, eigenverantwortliche Entscheidungen für ihre Gesundheit zu treffen. Eine Zusammenfassung der ermittelten Daten ergibt eine relativ schlechte Gesundheitskompetenz für deutsche Patienten. Während innerhalb der EU etwa 48 Prozent der Menschen Defizite in diesem Bereich haben, sind es in Deutschland schon 60 Prozent. Patienten mit geringerer Gesundheitskompetenz nehmen seltener Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch und gefährden häufiger Therapie-Erfolge, durch Nichtbeachtung der ärztlichen Anweisungen. Insgesamt 2000 Versicherte wurden für die vorliegende Studie befragt.

Geburtenentwicklung der letzten 50 Jahre

Von , 20. August 2014 13:19

Seit 1970 hat sich, trotz steigender Bevölkerungszahl, die Anzahl der Kinder, die pro Frau geboren werden, fast halbiert. Wie die Stiftung Weltbevölkerung ermittelte, bekommt eine Frau derzeit durchschnittlich 2,5 Kinder, während es 1970 noch rund 4,7 Kinder waren. Gleichzeitig hat sich die Sterblichkeitsrate verringert. So starben vor 44 Jahre noch 89 von 1000 Kindern, im ersten Lebensjahr. 2013 waren es nur noch 38. Renate Bähr, die Leiterin der Stiftung, begrüßt die Entwicklung die zeigt, “dass heute mehr Frauen selbst bestimmen können, wann und wie viele Kinder sie bekommen”. Zudem belegt die gesunkene Sterberate, dass sich die Investitionen in Gesundheitsvorsorge und Bildung lohnen. Allerdings sind noch gravierende regionale Unterschiede erkennbar. Während Frauen in Europa im Schnitt 1,6 Kinder bekommen, sind es in Afrika 4,7. Bähr: “Noch immer kann in Entwicklungsländern jede vierte Frau nicht verhüten, obwohl sie das gerne möchte. Das Recht auf freiwillige Familienplanung muss endlich für alle Menschen umgesetzt werden – unabhängig davon, wo sie leben.” Insgesamt 80 Millionen unerwünschte Schwangerschaften, zählte die Stiftung im vergangenen Jahr.

Reform des Lebensversicherungssystems ist beschlossen

Von , 10. Juli 2014 08:24

Der Bundestag hat jetzt für die Reform des Lebensversicherungssystems gestimmt. Diese soll die finanzielle Stabilität der Versicherungsunternehmen absichern und der staatlichen Versicherungsaufsicht höhere Befugnisse einräumen. Kritiker beanstanden, dass dies größtenteils zu Lasten der Kunden geschieht. Als notwendig gilt die Reform, wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase. Dadurch, so argumentieren die Versicherungskonzerne, stellen die bisher staatlich geforderten Garantiezinsen für Lebensversicherungen eine zu hohe finanzielle Belastung für die Unternehmen dar. Die Regierungskoalition folgte der Begründung und senkte den geforderten Garantiezins für Lebensversicherungen ab 2015, von derzeit 1,75 auf 1,25 Prozent. Weitere Einschnitte erwartet die Bestandskunden bei den “Bewertungsreserven”. Dieser fällt bei vorzeitiger Kündigung einer Lebensversicherung an und stellt sicher, dass Versicherungsnehmer mindestens die Hälfte der Gewinne ausgezahlt bekommen, die durch Kursanstiege beim Kauf von Wertpapieren mit den Beiträgen der Kunden gewonnen wurden. Zukünftig sind Versicherer nicht mehr prinzipiell dazu verpflichtet. Gekürzt werden kann die Gewinnbeteiligung beispielsweise, wenn die Versicherungsunternehmen durch deren Auszahlung Gefahr laufen, ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber anderen Versicherungsnehmern nicht mehr nachkommen zu können. Zum Ausgleich müssen dafür die Versicherungsnehmer stärker an den mit ihren Einlagen erwirtschafteten Risikoüberschüssen beteiligt werden. Die Ausschüttungsquote erhöht sich von 75 auf 90 Prozent. Verzichtet wurde dagegen auf die ebenfalls geplante Offenlegung von Vermittlungsprovisionen.

Gefährliche Impflücke in Deutschland

Von , 10. Juli 2014 08:19

Wegen der wachsenden Impflücke in Deutschland, fordern Kinderärzte ein nationales Impfkonzept. Dessen Ziel sollte es sein, bei Kinderkrankheiten wie Masern, Röteln, Keuchhusten oder Mumps, eine mindestens 95-prozentige Durchimpfungsrate zu erreichen, um einen Ausbruch dieser inzwischen unnötigen Kinderkrankheiten zu verhindern. Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartman, erklärte, dass die bisherige Vorgehensweise der freiwilligen Impfung gescheitert ist. Deshalb sind jetzt “weitergehende Maßnahmen, zum Schutz der Kinder erforderlich”. Da in den vergangenen Jahrzehnten, durch die bis vor einigen Jahren regelmäßigen Impfungen, viele gefährliche Kinderkrankheiten immer seltener auftreten, fürchten etliche Eltern mehr die Risiken der Impfung, als die Krankheit selbst, die damit vermieden werden soll. Dadurch ist die Impfrate bei etlichen fast schon ausgemerzten Krankheiten, wie beispielsweise Masern, so stark verringert, dass die Zahl der Erkrankungen wieder steigt. Alle bisherigen Bemühungen die Impfverweigerer zu überzeugen, hatten keinen Erfolg, weshalb es allein im vergangenen Jahr wieder 1775 Masernfälle in Deutschland gab. Ursprünglich hatte sich Deutschland verpflichtet, bis zum Jahr 2010 die Masern auszurotten. Erst dann, wenn über mehrere Jahre keine weiteren Masernerkrankungen aufgetreten sind, könnten die Impfungen eingestellt werden.