Category: Tipps

Vorsicht mit Haftung bei Selbstverschuldung

Von , 29. Dezember 2011 17:57

Zwar sieht die Wohnung mit einem Weihnachtskranz festlich und heimelig aus, allerdings ist die Adventszeit aus diesem Grund auch immer die Zeit mit den meisten Wohnungsbränden. Wenn dem Mieter auch noch unsachgemäßer Umgang mit offenem Feuer nachgewiesen werden kann, verliert er unter Umständen auch noch seinen Versicherungsschutz und bleibt auf dem Schaden sitzen. Deshalb ist es unabdingbar, ein paar einfache Verhaltensregeln zu beachten. So müssen Kerzen, egal ob mit oder ohne Kranz, immer auf einer stabilen und feuerfesten Unterlage stehen. Bei Kerzen an einem Weihnachtsbaum muss darauf geachtet werden, dass keine Zweige in die Flamme geraten können. Für den Notfall muss bei einem Weihnachtsbaum mit echten Kerzen immer auch ein Eimer voll Wasser griffbereit stehen. Und vor allem: Niemals die Kerzen unbeaufsichtigt brennen lassen! Wird dies nicht berücksichtigt, verliert der Mieter, der einen solchen Brand verursacht, nicht nur den Schutz seiner Hausratsversicherung, sondern er muss gegebenenfalls auch für die Schäden anderer haften. “Weihnachten soll ein Fest der Freude, nicht der Tränen sein. Gerade in Mehrfamilienhäusern bestehen Gefahren durch Brände für Mitmieter. Mieter in Mehrfamilienhäusern sollten diese Tipps besonders beherzigen”, mahnt der VNW-Pressesprecher, Dr. Peter Hitpaß.

Geld durch Lebensversicherung

Von , 16. Juni 2011 14:41

Wenn Verbraucher dringend Geld für eine unerwartete Zahlung benötigen, aber dafür nicht extra einen Kredit aufnehmen möchten, oder aufgrund fehlender Bonität nicht können, dann haben sie auch die Möglichkeit ihre Lebensversicherung auf verschiedene Arten zu Geld zu machen. Am einfachsten ist es, die Lebensversicherung zu kündigen, so dass keine laufenden Kosten dafür mehr anfallen und die angesparte Summe ausgezahlt wird. Dabei ist allerdings zu beachten, dass im Schnitt die Raten der ersten 12 Monate für die “Bearbeitung des Antrags” und die Provisionen für die Vermittler, einbehalten werden. Oft lohnt sich deshalb die Kündigung nach 1 bis 3 Jahren Laufzeit noch nicht. Alternativ können Lebensversicherungen aber auch Beliehen, oder verkauft werden. Inzwischen haben sich bereits viele Firmen auf den Ankauf von Lebens- und Rentenversicherungen spezialisiert. Meist lohnt sich ein Verkauf eher, als die Kündigung der Police. Auf jeden Fall sollte vorab ein Vergleich vorgenommen werden. Dazu kommt, dass beim Verkauf der Lebensversicherung auch der Todesfallschutz für die jeweils eingetragenen Angehörigen bestehen bleibt – und das kostenlos, ohne weiter dafür zahlen zu müssen. Auch die Beleihung einer Versicherungspolice kann sich mehr lohnen, als deren Kündigung. Diese wird am ehesten von Banken vorgenommen. Positiv ist hierbei, dass dafür weder eine Schufameldung, noch eine Bonitätsprüfung anfällt, weil der Kunde damit im Grunde sein eigenes Geld leiht. In jedem Fall lohnt es sich aber, sich vorher um einen Vergleich der verschiedenen Möglichkeiten zu bemühen.

Leben retten und Organspendeausweis zulegen

Von , 3. Juni 2010 22:01

Immer mehr Menschen warten auf lebenswichtige Organe, deshalb fand jetzt ein Interview mit Nadja Komm statt. Sie arbeitet als Transplantationsbeauftragte am Universitätsklinikum Heidelberg. Zu ihren Aufgaben gehört die Beratung von Organspendern und ihren Angehörigen. Die Zahl der Organspender in Deutschland stagniert zur Zeit anstatt anzusteigen und dies obwohl die Mehrheit der Deutschen helfen möchte.

In Zahlen gesehen warten derzeit in etwa 12.000 Patienten auf ein Organ. Jeden Tag sterben davon vier Patieten, weil das passende Organ nicht gefunden werden konnte. Dagegen stehen die potenziellen Spender. Hier versterben täglich zwischen sechs bis acht Menschen.

Nicht einmal jeder fünfte in Deutschland besitzt so einen Ausweis. Frau Komm erklärt sich dies aus gesellschaftlichen und auch organisatorischen Gründen. Sie glaubt weniger an eine mangelnde Bereischaft, da nach Umfragen zufolge zwischen 65 und 84 Prozent der Deutschen im Falle eines Todes ein oder mehrere Organe spenden würden. Laut Komm sind viele Deutsche in unserer Kultur nicht in der Lage sich mit so einem ernsten Thema, wie dem Tod auseinanderzusetzen. Wir sind zu keiner Zeit des Erwachsenwerdens oder auch später verpflichtet, uns gesellschaftlichen und zudem derart schwierigen Themen zu widmen. Doch es ist eine “Zivilcourage”, zu der wir uns nicht durchringen können und zuviel Angst haben. Doch oft schrecken die Menschen vor einem Organspendeausweis zurück, da sie vermuten, dass sie nur mit einem “Ja” oder mit einem “Nein” antworten können. So ist dies allerdings nicht, man kann ganz genau bestimmen, was für Organe und wieviele man spenden möchte. Selbstverständlich kann man dies auch immer wieder ändern, wenn man die Meinung dazu, aus welchen Gründen auch immer, ändert.

Die häufigste Frage der potenziellen Spender lautet: “Tut der Arzt, wenn ich einen Organspendeausweis habe, wirklich genug für mich, bevor ich sterbe?” Die Antwort lautet ja. Es ist nicht im Sinne der Medizin einen Menschen sterben zu lassen, wenn man etwas für ihn tun kann. Selbst wenn man dafür vielleicht fünf andere Menschenleben dafür retten könnte. Es wird immer alles mögliche versucht, den Tod zu vermeiden. Auch mit Missverständnissen haben Transplantationsbeauftragte zu kämpfen. Viele glauben sie könnten aus religiösen Gründen nicht spenden. Doch im Gegenteil, die meisten Religionen sehen die Organspende eher positiv. Selbst der Islam sieht die Organspende als eine gute Tat.

Doch schwierig ist bei Todspendern immer der Umgang mit den Angehörigen. Oft wissen diese gar nichts von dem Ausweis und haben ein Trauma zu bewältigen. Oder haben im gleichen Moment, wo sie einen geliebten Menschen verloren haben sich für eine Organspende entschieden. Für sie gibt es allerdings die Möglichkeit, sich nach einigen Wochen bis Monaten über den Gesundheitsstand des Empfängers von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) informieren zu lassen. Manche Angehörige nehmen dies auch war. Auch wenn einige erst nach Jahren dazu bereit sind. Andersrum ist es natürlich so, dass die meisten Empfänger sich unglaublich gern bedanken würden. Deshalb haben sie die Möglichkeit, Dankesbriefe zu schreiben, die dann von der DSO anonym weitergeleitet werden. Alle Daten werden strengstens geschützt.

Zu den Spenden im Einzelnen:

  • Lebendspenden sind:
    • Niere, Leber, Stammzellen und Blut
  • Todspenden auch postmortale Spende genannt sind:
    • Haut, Blutgefäße, Dünndarm, Nieren, Leber, Bauchspeicheldrüse, Lungen, Herz und Augenhornhaut

Eine Spende sollte in jedem Fall freiwillig sein.

Doch nun ist es an der Zeit, wenn man helfen möchte, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und sich einen Organspendeausweis zuzulegen. Selbst wenn man keine Organentnahme möchte, kann ein Organspendeausweis helfen, dann werden nach dem Tod auch nicht die Angehörigen mit dieser Entscheidung belastet. Sollte deshalb nicht jeder Deutsche einen Organspendeausweis besitzen? Sollte man dies nicht zur Pflicht machen, selbst wenn man “NEIN” zur Organspende sagt? Vielleicht besitzt bald zumindest jeder zweite Deutsche einen solchen Ausweis. Die Patienten auf der Warteliste würden sich bedanken.

>> Organspendeausweis downloaden

Zur Diskussion ins Forum wechseln.

Policen – Aufmerksamkeit spart Geld

Von , 5. Mai 2010 21:47

Mit dem Versprechen, viele nicht ausgeschöpfte Förder-und Sparmöglichkeiten aufzeigen zu können, locken viele Versicherungen Kunden an. So weit, so korrekt. Doch sollte sich jeder potentielle Kunde bewusst sein, dass auch der nette Herr Kaiser nicht umsonst arbeitet. Deshalb ist es unverzichtbar, dass sich jeder Mensch bevor er einen Versicherungsberater aufsucht, genau überlegt was er tatsächlich an Sicherheiten braucht und welche finanziellen Wünsche er sich langfristig erfüllen will. Da zwischen Wunsch und Möglichkeit oft eine Lücke klafft, ist eine knallharte Analyse der aktuellen und der zu erwartenden Finanzlage die sicherste Basis, für einen vernünftigen Vermögensaufbau. Hierbei kann und darf durchaus auch professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden. Wird Diese jedoch kostenlos angeboten, sollte vor Beginn des Gespräches geklärt werden, welchen Nutzen sich der Berater erwartet. Das muss durchaus kein Hinderungsgrund für eine Zusammenarbeit sein, bietet aber Sicherheit, bei den am Ende anstehenden Entscheidungen.

Handyversicherung mit Tücken

Von , 24. April 2010 19:50

Versicherungen gegen Handyverlust oder Beschädigung gehören mittlerweile zu fast jedem teuren Handy dazu. Auf die Vertragsmodalitäten sollte allerdings genau geachtet werden, in einem Urteil des Amtsgerichtes Köln heißt es “Das Handy muss sich in persönlichem und sicheren Gewahrsam befinden“. Eine Dame, deren Handy aus einer mit einem Reißverschluss verschlossenen Handtasche gestohlen wurde, klagte gegen die Versicherung weil diese sich weigerte zu zahlen. In den Versicherungsverträgen wird explizit auf den Versicherungsumpfang hingewiesen, viele Versicherungen bieten auch kompletten Diebstahlschutz an, unabhängig davon ob die Handtasche mit einem Reißverschluss oder einem Schloss versehen war. Ein genauer Blick in die Unterlagen sei demnach angeraten.